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Bereitstellung sicherer, automatisierter Clouds für Serviceanbieter: Netzwerkbetreiber dominieren den Multicloud-Markt
Nov 25, 2019

Bei Juniper Networks steht das Netzwerk schon seit 25 Jahren im Mittelpunkt, weshalb wir Chancen und Zukunftstrends besser erkennen können als jedes andere Unternehmen. Bei unserer Gründung im Jahr 1996 war bereits abzusehen, dass Online-Datenverkehr stetig zunehmen würde und das gab uns ein klares Ziel: die Skalierbarkeit von Internet-basierten Lösungen. Wir setzten damals auf IP-Technologie und behielten recht: Aufgrund ihrer natürlichen Skalierbarkeit sind IP-Dienste heute genauso relevant wie damals. Wir haben auch als erster Hersteller die Daten- und Kontrollebene in Routern getrennt. Ich erinnere mich da konkret an den M40 aus dem Jahr 1998. Zehn Jahre später wurde das unter dem Namen „SDN“ zum Trend. Unser Betriebssystem Junos war von Anfang an auf offene Standards, modulares Design, Programmierbarkeit und Konsistenz in der gesamten Infrastruktur ausgelegt. Unser Kunde Trustpower drückt es so aus: „Junos ist und bleibt Junos, egal, ob es auf einem Router, Switch oder einer Firewall läuft. Dadurch wird das Erstellen von Konfigurationsvorlagen um einiges weniger komplex.“

 

Genau wie vor 25 Jahren dreht sich bei uns nach wie vor alles um leistungsstarke Netzwerke zum Nutzen unserer Kunden. Für Serviceanbieter bedeutet das Zugang zu innovativster Technologie und ein reibungsloser Umstieg auf Cloud-basierte Ansätze. Durch die Nutzung der Cloud haben sich neue Anforderungen an die Netzwerkinfrastruktur ergeben, die wir bei Juniper schon früh vorhergesehen haben. Leistungsstarke Netzwerke sind natürlich nach wie vor ein Muss. Sie haben es unseren Kunden im Segment Cloud-Services schon in der Vergangenheit ermöglicht, Lösungen im Hyperscale-Bereich anzubieten, die ihnen zu einem beachtlichen Wachstum verholfen haben. Doch mindestens ebenso wichtig sind heutzutage modulare Designs, die die Verknüpfung unterschiedlicher Infrastrukturen und den Einsatz innovativer Lösungen unterstützen.

 

Offenheit

Wir bei Juniper unterstützen die Idee der Offenheit auf drei Ebenen – offene Standards, Open-Source-Modelle und offene Systeme – und wir haben festgefahrene Strukturen in diesen Bereichen erfolgreich aufgerüttelt. Das Prinzip der Netzwerk-Disaggregation dient als Strategie für viele unserer Aufgabenbereiche und beeinflusst praktisch jede unserer Entscheidungen bezüglich der Netzwerk-Architektur.

 

Ganz allgemein betrachtet ist Offenheit eine strategische Notwendigkeit für traditionelle Serviceanbieter, um die Innovationen ihrer Partner und externen Anbieter wirksam zu nutzen. Schließlich kann heutzutage kein Unternehmen im Alleingang die sich ständig ändernden Kundenanforderungen voraussehen und so zeitnah darauf reagieren, wie der Markt es verlangt. Serviceanbieter müssen nicht nur neue Services, sondern auch offene Plattformen bereitstellen, die von anderen Unternehmen genutzt werden können.

 

Die digitale Wertschöpfungskette

In der Cloud angesiedelte, plattformbasierte Geschäftsmodelle prägen die Weltwirtschaft, wobei die herkömmliche Wertschöpfungskette linear ist und sich durch folgende Strategieschwerpunkte auszeichnet:

 

  • Interne Optimierung von Mitarbeiterproduktivität, Ressourcen und Prozessen
  • Kapitalbildung und Anhäufung geistigen Eigentums
  • Investitionen in Vertrieb und Marketing zwecks Kundenakquise

 

Inzwischen ist die digitale Wertschöpfungskette jedoch nicht mehr linear, sondern ein weit verzweigtes Ökosystem. Und sie funktioniert nur, wenn die Interaktionen zwischen Erzeugern und Verbrauchern reibungslos ablaufen. Der schwierigste Aspekt bei der Umsetzung einer Plattformstrategie besteht oft darin, eine kritische Masse von Nutzern zu erreichen – und etablierte Netzwerkbetreiber haben diese Hürde bereits überwunden. Moderne Serviceanbieter müssen diese Interaktionen ermöglichen und aufeinander abstimmen, denn Plattformen spielen bei mehreren Aspekten des Service-Modells eine Rolle. Sie kommen zum Beispiel bei Managed Services, Edge-Cloud-Lösungen und IoT-Anwendungen zum Tragen.

 

 

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Sie sind neu in der Cloud? Wir kennen uns aus und helfen gern.

Ein wichtiger wirtschaftlicher Motor für Juniper ist die Förderung unseres Kernkundensegments, der Netzwerkbetreiber, damit sich diese Unternehmen in der neuen Cloud-dominierten Geschäftswelt behaupten können. Hier bietet Juniper zahlreiche Vorteile für seine Kunden:

 

  • Überlegene Geschäftsmodelle

Wir verdoppeln unsere Bemühungen in Sachen Leistung, Skalierbarkeit und Routing-Lösungen. Während wir mehr Zeit und Aufwand in Netzwerk-ASICs investieren als unsere Mitbewerber, sind wir gleichzeitig offen dafür, unterschiedliche Hardware bei unseren Lösungen einzusetzen. Ob wir ASICs, Standard-Chips oder extrem schlanke, kommerziell verfügbare Prozessoren verwenden, hängt jeweils vom Anwendungs- und Einsatzbereich ab.

     

  • Entwicklungsfähigkeit

Serviceanbieter haben Milliardensummen in ihre Ressourcen investiert und wir sehen keinen Grund, diese nicht auch in Cloud-basierten Infrastrukturen zu nutzen. Um Serviceanbietern die reibungslose Modernisierung ihrer Infrastruktur zu ermöglichen, setzen wir verstärkt auf Technologien wie EVPN, RIFT und das Segment-Routing. Zudem zeichnen sich unsere Produkte durch beispiellose Langlebigkeit aus. Wir bieten zum Beispiel schon die 10. Generation von Routern der MX-Serie an, in die unsere gesamte Erfahrung in der Automatisierung und Programmierbarkeit eingeflossen ist. Unser Ansatz basiert auf Investitionsschutz und der Möglichkeit von Upgrades, die keinen kompletten Systemersatz erfordern. Diese Strategie hat unseren Kunden bisher reibungslose Transformationen ermöglicht und wir planen, sie mindestens für die nächsten 10 Jahre beizubehalten.
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  • Cloud-Unterstützung

Juniper hat sich schon immer um Offenheit und Kompatibilität mit Drittanbietern bemüht. Das hat uns geholfen, auf die Unmengen an „Cloud-nativen“ Initiativen zu reagieren, die im Laufe der Zeit gestartet wurden, und sie in unsere Lösungen einzubinden. 

 

  • Lückenlose Sicherheit

Unser Ansatz basiert auf umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, die in jede Netzwerkkomponente eingebunden sind. So sorgen wir für eine lückenlose Verschlüsselung ohne Leistungseinbußen. Manche Anbieter betrachten das Netzwerk als Sicherheitsrisiko. Juniper hingegen versteht es als Chance.

 

Unser Ziel ist nach wie vor, den kosteneffizienten Betrieb von Netzwerken durch technische Innovationen zu fördern, doch uns ist auch bewusst, dass es damit allein nicht getan ist. Serviceanbieter müssen sich neu orientieren und stehen damit vor einer großen Herausforderung: Die Implementierung und die Integration von Virtualisierungstechnologien müssen über den Hype und die Versprechungen von Herstellern hinausgehen. Wir bei Juniper gehen diese Punkte ganz gezielt von mehreren Seiten an. Unsere Contrail Cloud-Lösungen mit vorkonfigurierten Komponenten berücksichtigen verschiedene Aspekte einer Telco-Cloud-Architektur. Außerdem sind wir maßgeblich an mehreren Verbundprojekten beteiligt, die eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Herstellern und Serviceanbietern erfordern, um besonders komplexe Probleme zu lösen, darunter das Lebenszyklusmanagement von NFV-Infrastrukturen (Network Functions Virtualization) und das Onboarding von VNF (Virtual Network Function).

 

In dieser Ära des Fortschritts und der Disruption schätzen uns Serviceanbieter als vertrauenswürdigen Partner und wir sind wie kaum ein anderer Anbieter in der Lage, unsere Kunden beim reibungslosen Umstieg auf Cloud-basierte Infrastrukturen zu unterstützen. Davon profitieren letztendlich die Endbenutzer, deren Netzwerk, so unsichtbar es auch sein mag, aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

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